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Der Bund österreichischer Innenarchitektur ist ein österreichweiter Interessensverband von Innenarchitektinnen und Innenarchitekten sowie im Bereich Innenarchitektur, Raum- und Objektgestaltung Tätigen.
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August
Die Sonderausstellung lädt zu einer faszinierenden Zeitreise ein: das österreichische Möbeldesign aus der Zeit des Wiederaufbaus. Die Ausstellung präsentiert elegante Repräsentationsmöbel für die junge Zweite
Die Sonderausstellung lädt zu einer faszinierenden Zeitreise ein: das österreichische Möbeldesign aus der Zeit des Wiederaufbaus.
Die Ausstellung präsentiert elegante Repräsentationsmöbel für die junge Zweite Republik, stilvolles Interieur für die aufblühende Espresso-Kultur sowie moderne, funktionale Wohnungseinrichtungen für breite Bevölkerungsschichten. Besucherinnen und Besucher erleben, wie Design zum Motor eines kulturellen Neubeginns wurde.
In den 1950er Jahren lag das moderne Möbeldesign noch überwiegend Architekten-Hand. Zu sehen sind Entwürfe der Architektinnen Anna-Lülja Praun und Margarete Schütte-Lihotzky sowie der Architekten Carl Appel, Carl Auböck (III.), Erich Boltenstern, Max Fellerer, Oswald Haerdtl, Julius Jirasek, László Mazák, Otto Niedermoser, Oskar Payer, Roland Rainer, Oskar Riedel, Franz Schuster, Karl Schwanzer, Emil Stejnar, Hans Wölfl und Eugen Wörle.
Das österreichische Möbeldesign zeichnete sich durch handwerkliche Qualität, nachhaltige Materialien, Formenvielfalt und gute Gestaltung auch von preisgünstigen Erzeugnissen aus. Während das Mid Century Design aus Italien, Skandinavien und den USA noch heute über große Bekanntheit verfügt, sollen die Besonderheiten und Qualitäten des österreichischen Möbeldesigns der Nachkriegszeit wieder in das Blickfeld gerückt werden.
Eine Ausstellung, die Designgeschichte neu erzählt – überraschend, inspirierend und voller Entdeckungen.
Begleitend zur Sonderausstellung findet jeden 3. Sonntag im Monat und an Feiertagen um 15:00 Uhr eine Führung statt.
Foto (c) Schloss Schönbrunn Kultur- und Betriebsges.m.b.H., Severin Wurnig
Möbelmuseum Wien
Andreasgasse 7, 1070 Wien
Mit der Neuaufstellung der Schausammlung rund um die Epoche Wien 1900 setzt das MAK seine konsequente Arbeit der letzten Jahre fort, die Sammlung nach aktuellen, zeitgenössischen Gesichtspunkten zu
Mit der Neuaufstellung der Schausammlung rund um die Epoche Wien 1900 setzt das MAK seine konsequente Arbeit der letzten Jahre fort, die Sammlung nach aktuellen, zeitgenössischen Gesichtspunkten zu befragen.
Markus Schinwald wurde eingeladen, ein Konzept aus künstlerischer Perspektive in enger Zusammenarbeit mit den Sammlungsleiter*innen zu erarbeiten und damit einen nächsten Schritt in der weltweit beachteten Praxis des MAK zu setzen, mit Künstler*innen an seinen Dauerpräsentationen zusammenzuarbeiten. Ziel ist es, die Kunst und Kulturgeschichte im Zeitraum zwischen der ersten Secessionsausstellung 1898 und dem Ende des Zweiten Weltkriegs nicht wie bisher linear und chronologisch zu erzählen, sondern sich vielmehr der Ideen und Entwurfsgeschichte dieser prägenden Epoche zu widmen. Das 1864 gegründete k. k. Österreichische Museum für Kunst und Industrie (heute MAK) und die daraus entstandene Kunstgewerbeschule (heute Universität für angewandte Kunst), seit 1900 eng mit der Secession verbunden, waren die Orte, an denen die Grundlagen für Reformbewegungen wie die „Wiener Werkstätte“ (deren Archiv das MAK besitzt), den „Deutschen und Österreichischen Werkbund“ und das „Bauhaus“ gelegt wurden. Im Sinne der Leitidee des „Gesamtkunstwerks“ war der Austausch zwischen Architektur, Malerei und angewandter Kunst in Wien intensiv und bildete die Basis für eine neue Ästhetik.
Foto © kunst-dokumentation.com/MAK
MAK Wien
Stubenring 5, 1010 Wien
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